Wenn du als Agentur oder Wiederverkäufer Bewertungskarten bei lokalen Betrieben ausrollst, ist die Karte nie der erste Schritt. Der erste Schritt ist das Profil. Ohne verifiziertes Profil gibt es keinen Bewertungslink, und ohne Bewertungslink ist eine NFC-Karte ein Stück Plastik. Deshalb hier die nüchterne Reihenfolge: Google Unternehmensprofil erstellen kostenlos, verifizieren, Link ziehen, danach Karten bestellen.
Kurz beantwortet: Du kannst ein Google Unternehmensprofil kostenlos erstellen über google.com/business. Google berechnet für das Profil, die Verifizierung und die Bewertungsfunktion nichts. Kosten entstehen erst bei der Hardware: Bei NFC BULK zahlst du für eine blanko NFC-Bewertungskarte 4,00 Euro pro Stück bei 50 Stück und 2,00 Euro pro Stück bei 1000 Stück, Versand innerhalb von 24 Stunden.
Google Unternehmensprofil erstellen kostenlos: was ist das überhaupt?
Ein Google Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag eines Betriebs bei Google, der in der Suche und in Google Maps erscheint und der die Sammelstelle für Sterne und Bewertungen ist. Google verlangt dafür keine Einrichtungsgebühr und kein Abonnement. Bezahlt wird bei Google nur Werbung, nicht das Profil selbst.
Für dich als Dienstleister heißt das: Das Profil ist der Teil deines Angebots, der dich nichts kostet. Deine Zeit kostet etwas, das Profil nicht. Und weil das Profil kostenlos ist, wird die Kalkulation für den Kunden übersichtlich: Beratung plus Karten, sonst nichts.
Was du vom Kunden brauchst, bevor du anfängst
Sammle diese Angaben in einer Mail oder einem Formular, sonst gehst du beim Anlegen dreimal zurück:
- exakter Firmenname, so wie er auf Rechnungen steht
- Adresse oder Einzugsgebiet, falls der Betrieb zum Kunden fährt
- Telefonnummer und Website
- Hauptkategorie und passende Nebenkategorien
- Öffnungszeiten inklusive Feiertagsregelung
- Zugriff auf eine Firmen-Mailadresse für die Verifizierung
Google Unternehmensprofil anlegen kostenlos: die Reihenfolge im Kundenprojekt
Das Profil legst du im Konto des Kunden an, nicht in deinem eigenen. Danach lässt du dir Zugriff als Manager geben. Das ist der Punkt, an dem Agenturen am häufigsten Ärger produzieren.
Warum: Wenn das Profil in deinem privaten Google-Konto hängt, gehört der Eintrag faktisch dir. Beim Kundenwechsel wird daraus eine unangenehme Diskussion. Lege das Profil also mit der Mailadresse des Kunden an, oder lass ihn es anlegen und du übernimmst per Einladung die Rolle als Manager. Beides ist kostenlos.
Die Verifizierung ist der Schritt mit der Wartezeit. Je nach Branche und Adresse verlangt Google Telefon, Mail oder Video. Plane das ein und verkaufe dem Kunden keine Karten, die er in zwei Tagen nutzen soll, wenn die Verifizierung noch offen ist. Der Bewertungslink existiert erst danach zuverlässig. Wie du diesen Link findest, steht Schritt für Schritt in unserem Artikel zum Google-Bewertungslink.
Die Onboarding-Checkliste für Agenturen mit Kostenblock
Das ist der Ablauf, den du bei jedem neuen Kunden einmal durchgehst. Links der Schritt, rechts was er kostet. NFC BULK liefert dabei nur den letzten Block, der Rest ist Zeit und Sorgfalt.
| Schritt | Was du tust | Kosten |
|---|---|---|
| 1. Bestandsaufnahme | Prüfen, ob schon ein Eintrag existiert oder ob ein Dubletten-Problem vorliegt | 0 Euro |
| 2. Profil anlegen | Google Unternehmensprofil erstellen kostenlos im Konto des Kunden | 0 Euro |
| 3. Zugriff regeln | Dich als Manager einladen lassen, Inhaberrolle bleibt beim Kunden | 0 Euro |
| 4. Verifizierung | Telefon, Mail oder Video, je nach Vorgabe von Google | 0 Euro |
| 5. Profil füllen | Kategorien, Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos | 0 Euro |
| 6. Bewertungslink ziehen | Kurzlink aus dem Profil kopieren und in einem Dokument sichern | 0 Euro |
| 7. Karten bestellen | Blanko NFC-Karten bei NFC BULK, ab 2,00 Euro pro Stück bei 1000 Stück | ab 2,00 Euro pro Karte |
| 8. Versand | Alle Bestellungen gehen innerhalb von 24 Stunden aus den Niederlanden raus | Versandkosten laut Kasse |
| 9. Karten beschreiben | Bewertungslink auf die Karte schreiben und am Empfang testen | Zeit |
| 10. Übergabe | Karte platzieren, Personal einweisen, erste Woche nachfassen | Zeit |
Die Schritte 1 bis 6 kosten dich Arbeitszeit, aber kein Budget. Genau das ist dein Argument im Verkaufsgespräch: Der teure Teil beim Kunden ist nicht Google, sondern die Hardware und die Betreuung.
Wann bestellst du die Karten im Projekt?
Bestelle die Karten, sobald die Verifizierung durch ist. Vorher nicht, weil du den Bewertungslink dann noch nicht sicher hast, und nachher nicht später als nötig, weil du sonst den Schwung im Projekt verlierst.
Wenn du mehrere Kunden parallel onboardest, dreht sich die Logik. Dann bestellst du nicht pro Kunde, sondern auf Lager. Der Einkaufspreis pro Karte fällt bei NFC BULK von 6,99 Euro bei 5 Stück auf 2,00 Euro bei 1000 Stück, also um 71 Prozent. Wer für jeden Kunden einzeln fünf Karten holt, zahlt für dieselbe Karte mehr als das Dreifache.
| Menge | Gesamtpreis | Pro Karte |
|---|---|---|
| 5 Stück | 34,95 Euro | 6,99 Euro |
| 50 Stück | 199,95 Euro | 4,00 Euro |
| 250 Stück | 699,95 Euro | 2,80 Euro |
| 1000 Stück | 1995,00 Euro | 2,00 Euro |
Zum Testen und für ein einzelnes Pilotprojekt reichen die Starterbundles. Sobald du mehr als eine Handvoll Kunden im Monat onboardest, kaufst du über die Bulkbundles ein, und die günstigste Stufe ist die Packung mit 1000 Karten.
Was bleibt bei dir hängen? Ein Rechenbeispiel
Angenommen, du betreust zehn lokale Betriebe und gibst jedem drei Karten für Empfang, Kasse und Kaffeetisch. Das sind 30 Karten. Kaufst du dafür die 50er-Packung, zahlst du 199,95 Euro, also 4,00 Euro pro Karte. Kaufst du stattdessen einmal 250 Stück für 699,95 Euro, liegst du bei 2,80 Euro pro Karte und hast Vorrat für die nächsten Kunden.
Setzt du gegenüber dem Kunden ein Onboarding-Paket zu, sagen wir, 89 Euro als Beispiel an, mit Profilaufbau, drei beschrifteten Karten und einer Einweisung, dann liegt dein Materialeinsatz bei 8,40 Euro (Beispielrechnung auf Basis der 250er-Stufe). Der Rest ist deine Arbeitszeit. Verkaufspreise sind hier Beispiele und keine Zusage. Wie sich ein solches Modell über mehrere Kunden rechnet, haben wir im Artikel zum Verdienmodell mit Bewertungskarten ausführlicher durchgerechnet.
Häufige Fehler beim kostenlosen Profil, die dein Kartenprojekt ausbremsen
Der teuerste Fehler ist ein doppelter Eintrag. Wenn zu einem Betrieb zwei Profile existieren, verteilen sich die Bewertungen auf beide, und die Karte schickt Kunden vielleicht auf den falschen. Prüfe deshalb vor dem Anlegen in Maps, ob es schon einen Eintrag gibt, und beantrage bei Bedarf die Zusammenführung statt ein neues Profil anzulegen.
Weitere Punkte, die in der Praxis stören:
- Falsche Hauptkategorie. Sie bestimmt, für welche Suchen der Betrieb überhaupt erscheint. Ändere sie nicht ständig, sondern einmal richtig.
- Servicegebiet statt Adresse. Handwerker ohne Ladenlokal brauchen ein Einzugsgebiet. Eine private Wohnadresse öffentlich zu zeigen, will kaum ein Kunde.
- Verifizierung im Agenturkonto. Damit hängt die Inhaberschaft bei dir, nicht beim Kunden.
- Link nicht getestet. Halte eine Karte an ein Fremdtelefon, bevor du sie übergibst. Öffnet sich das Bewertungsfenster direkt, ist alles richtig verknüpft.
Blanko einkaufen passt zum Agenturmodell
Die Karten von NFC BULK kommen blanko. Für dich als Agentur ist das der praktische Fall, weil ein Kunde nicht wartet, bis eine Druckerei einen Logoentwurf freigibt. Du beschreibst die Karte mit dem Bewertungslink des Kunden und gibst sie am selben Termin ab, oder du lässt sie bei einem Digitaldrucker mit dem Kundenlogo veredeln, wenn das Budget es hergibt.
Weil alle Bestellungen innerhalb von 24 Stunden aus den Niederlanden rausgehen, kannst du das Onboarding in einer Woche durchziehen: Profil anlegen und verifizieren, während die Karten unterwegs sind. Bei einem Pilotkunden reicht dafür die kleinste Packung, zum Beispiel die Packung mit 50 Karten, bei laufendem Geschäft bestellst du direkt eine Stufe höher.
Häufig gestellte Fragen
Kostet ein Google Unternehmensprofil wirklich nichts?
Ja. Du kannst ein Google Unternehmensprofil kostenlos erstellen und dauerhaft kostenlos pflegen, inklusive Verifizierung, Fotos, Öffnungszeiten und dem Sammeln von Bewertungen. Google verkauft daneben Werbung, die ist optional. Kosten entstehen in einem Kundenprojekt nur durch deine Arbeitszeit und durch Hardware wie NFC-Bewertungskarten, die bei NFC BULK bei 1000 Stück 2,00 Euro pro Karte kosten.
Soll ich das Profil im eigenen Agenturkonto anlegen?
Besser nicht. Lege das Profil mit einer Mailadresse des Kunden an und lass dich anschließend als Manager einladen. So bleibt die Inhaberschaft beim Betrieb und du kannst trotzdem alles bearbeiten. Bei einem Anbieterwechsel entfällt damit die Diskussion über Zugriffsrechte, und du musst kein Profil übertragen, das formal dir gehört.
Wann bestelle ich die NFC-Karten am besten?
Sobald die Verifizierung durch ist und der Bewertungslink feststeht. Bei mehreren Kunden gleichzeitig kaufst du besser auf Lager, weil der Preis pro Karte von 6,99 Euro bei 5 Stück auf 2,00 Euro bei 1000 Stück sinkt, also um 71 Prozent. Alle Bestellungen gehen innerhalb von 24 Stunden aus den Niederlanden raus.
Wie viele Karten braucht ein Kundenbetrieb?
Das hängt von den Kontaktpunkten ab. Ein Friseursalon oder Restaurant kommt oft mit zwei bis drei Karten aus: Kasse, Empfang und Sitzbereich. Bei zehn Kunden mit je drei Karten sind das 30 Stück. Dafür lohnt die 250er-Stufe mit 699,95 Euro und 2,80 Euro pro Karte schon, weil du sofort Vorrat für die nächsten Projekte hast.
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